Fräulein Deere als „Hundetrainerin“

Fräulein Deere ist auf den Hund gekommen. Ihre beiden Vierbeiner benötigen nur noch die richtige Erziehung.

Hallo meine Lieben,

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

wer von euch hat denn Hunde? Wir haben zwei: Lilli und Paula. Es sind zwei wirklich liebe und nette Hunde, doch wenn ich ehrlich bin, haben wir die Erziehung ein bisschen nebenherlaufen lassen. Es ist nicht so, dass sie aggressiv sind oder nicht hören wollen, aber wir wohnen in Einzellage und so dürfen unsere Hunde frei laufen. Brenzlig wird es aber, wenn Spaziergänger mit ihren Hunden die „Frechheit“ besitzen, durch ihr Revier zu gehen ;). Diese werden dann bellend zwei, drei Meter begleitet. Davon fühlen sich dann eben manche Menschen belästigt und beschweren sich dann bei uns.

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Nun ja, bevor es bei uns so schlimm wie bei „Der Hundeprofi“ oder Vergleichbarem wird, habe ich mir gedacht, ich frage einfach mal auf meiner Facebookseite nach einem guten Hundetrainer. Wer jetzt, wie ich naiverweise, dachte, man bekommt da einfach nur Empfehlungen oder Tipps, täuscht sich gewaltig. Pustekuchen! Mich haben Nachrichten erreicht, in denen ich beschimpft wurde, weil wir unsere Hunde draußen halten, weil wir Landwirte sind, oder weil wir nicht fünfmal am Tag extra Gassi gehen. Ja ok, damit hatte ich jetzt wirklich nicht gerechnet, aber trotz allem habe ich auch gute Tipps bekommen. Ein paar rieten mir, mich an Yvonne zu wenden, da mir ihr gute Erfahrungen gemacht wurden, sie sich immer weiterbildet und menschlich grad raus ist – also genau mein Fall.

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Gesagt, getan – ich habe Yvonne in Facebook angeschrieben und einen Termin mit ihr ausgemacht. Ich war sehr gespannt, was sie wohl sagen wird und wie meine zwei Damen auf die Übungen reagieren werden und nicht zuletzt, wie ich damit klar komme. Am späten Vormittag kam Yvonne dann zu uns auf den Hof und wie von mir bereits befürchtet, klärte sie uns darüber auf, dass wir Besitzer „Schuld“ daran sind, da wir unseren Hunden nicht konsequent die Grenzen aufgezeigt haben. Mit lautem „Nein“ und aufstampfen, sobald Lilli und Paula das Hofzufahrtsende übertreten wollten, war unsere erste Übung gleich absolviert. Dies wiederholten wir an der zum Nachbargrundstück angrenzenden Wiese.

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Mit unseren Hunden und uns ist es fast wie bei Eltern mit ihren Kindern: Ich bin die Strengere und mein Freund der etwas Nachgiebigere. Dementsprechend wissen die zwei schlauen Damen genau, bei wem sie sicher nicht über das Ende gehen dürfen und bei wem sie es mal probieren können. Unsere Aufgabe ist es nun, die nächsten Tage darauf zu achten, dass die Linie nicht überschritten wird und sie gegebenenfalls zurückzurufen. Sollten sie die Grenze aber einhalten, werden sie auch gelobt. Die Hofein bzw. – ausfahrt wird bereits ziemlich gemieden. Ganz nach dem Motto: „Dann schimpft die Tante nicht“. EineWoche nach dem Training muss ich sagen, dass es schon ziemlich gut klappt – Alleingänge haben die zwei Hunde weitestgehend eingestellt. Nur bei fremden Hunden oder Radfahrern müssen Lilli und Paula an ihre Grenzen erinnert werden.

Liebe Grüße

Fräulein Deere

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