Alaaf und Helau

Pünktlich zum Karneval zeigt Dir Blogger Basti, dass ein Traktor einfach universell einsetzbar ist.

Hallo liebe Hofhelden,

Basti Bützler, Hofheld-Blogger und YouTube-Spezialist

Basti Bützler, Hofheld-Blogger und YouTube-Spezialist

wir stecken gerade mitten im Karneval. Traktoren spielen bei den vielen Umzügen natürlich eine wichtige Rolle.

Das Ganze fängt schon ein paar Wochen vorher an. Da muss ich nämlich bei der Versicherung angeben, welcher Schlepper in welchem Zug fährt, weil hier eine extra Versicherung anfällt und auch die Zugleitung den Zug beim Landkreis anmelden muss.

Dann wird, sobald abzusehen ist, dass die Schlepper nicht mehr für Arbeiten auf dem Hof gebraucht werden, geputzt. Das Putzen dauert rund 4 Stunden. Da ich mit zwei Traktoren im Zug mitfahre wird der eine bereits zwei, drei Tage vorher geputzt, da der andere morgens vor dem Zug ja noch zum Füttern gebraucht wird. Dieser wird am Tag vorher schon grob gereinigt und nach der Fütterung noch einmal sorgfältig geputzt.

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Dann geht es zwei Stunden vor dem Zug an’s Wagen anhängen und dann ab zur Aufstellung. In der Regel fahren wir so drei Züge im Jahr.

Mit dem Bau der Wagen haben wir nichts zu tun. Normalerweise holen wir einen Tag vor dem Zug den Wagen. Viele Vereine mieten sich einen Wagen oder bauen diesen selbst.

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Ich bin selbst zehn Jahre gefahren, aber seit meinem Unfall mit dem Auge, fahre ich nur noch in Ausnahmefällen. Wenn der eigentliche Fahrer zum Beispiel am Vortag ein bisschen zu tief in sein Glas geschaut hat und nicht verk Nur in Ausnahmen wie heute wenn der geplante Fahrer gestern zu viel getrunken hat und noch nicht wieder verkehrtauglich ist.

Achso, der gemietete Wagen muss nach dem Zug natürlich wieder geputzt und weggefahren werden.

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Ich mache das, weil es auch eine Art der Öffentlichkeitsarbeit ist. So hält man sich mit dem Dorf und den Vereinen gut, weil man für die Gemeinschaft etwas tun kann und diese so sehen, dass uns  das nicht egal ist. Ganz zu Schweigen davon, dass es wirklich Spaß macht und man so auch alle Leute vom Traktor aus gut sehen kann.

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Das einzig Schwierige daran ist die knappe Zeit, weil man sich schon etwas abhetzen muss, um Arbeit und Karneval unter einen Hut zu bekommen. Aber das hat bis jetzt noch immer geklappt. Da muss man dann manchmal vielleicht einen Tag früher mit Güllefahren aufhören, damit man den Traktor noch sauber bekommt. Und ganz wichtig ist es natürlich, beim Zug selbst gut aufzupassen und seine Augen am besten überall zu haben.

Bis Bald!

Euer Basti

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