Viele Backpacker gehen in´s Ausland um sich selbst zu finden - Fritz jedoch nicht. Warum er sich dazu entschieden hat nach Neuseeland zu gehen, erfährst Du hier. Außerdem erzählt Fritz von seiner Ankunft in Neuseeland.

Darum habe ich ein Auslandspraktikum gemacht

Viele Backpacker gehen ins Ausland, um sich selbst zu finden – Fritz Gründe sind jedoch andere. Warum er sich dazu entschieden hat nach Neuseeland zu gehen und wie er letztendlich dort angekommen ist, davon erzählt er Dir hier.

Blogger-Porträt-Fritz-Dikhoff

Landwirt, Jäger und Imker Fritz aus Vorpommern.

Hallo Hofhelden,

„Ich will mich selbst finden, abschalten und inspirieren lassen“ – aber nicht mit mir. Viele Backpacker sagen sowas, aber ich will Landwirtschaft woanders erleben, lernen und verstehen. Wenn man dabei auch noch andere Junglandwirte aus der ganzen Welt kennenlernt und neues Bier probieren kann, ist das auch nicht schlecht.

Natürlich denke ich auch an mein Studium und versuche, ein wenig Geld dafür zuverdienen. Ich hätte auch gleich nach der Ausbildung studieren können, aber irgendwie wollte ich es nicht. Ich dachte mir, ich will erstmal kurz was anderes sehen und mein Englisch muss auch mal auf ein anderes Level. Mein Glück dabei war, dass mein Lehrchef auch eine Zeit in NZ war, so sprach ich mit ihm und er gab mir den Kontakt zur Farm.

Viele Backpacker gehen in´s Ausland um sich selbst zu finden - Fritz jedoch nicht. Warum er sich dazu entschieden hat nach Neuseeland zu gehen, erfährst Du hier. Außerdem erzählt Fritz von seiner Ankunft in Neuseeland.

18.000 km entfernt von zu Hause. Foto: privat

So, dann war ich 18.000 km entfernt von zuhause mit meinem Schulenglisch und nur wenig Plan von Neuseeland. Erst dachte ich „mmh dass könnte schwer werden“ aber ganz im Gegenteil, nach ein bis zwei Bier (oder auch mehr) ist alles locker und wenn man dann noch zusammen mit ein paar anderen Bauern ist, gehts von ganz allein.

Der Weg ist das Ziel und die Erfahrungen das Ergebnis

Ich bin angekommen in Queenstown und rannte ohne Plan quer durch die Stadt. Darauf hin fand ich ein Hostel und nahm mir ein Zimmer. Nach drei Tagen wandern in den Bergen und der Natur von Queenstown buchte ich mir einen Bus in Richtung Farm. Nach einer acht Stunden langen Tour erreichte ich meine Farm in Ashburton. In den nächsten Tagen lernte ich die Farm und meine Kollegen kennen, außerdem trieben wir Schafe mit Motorcross-Bikes und Pick Up (Ute genannt).

Viele Backpacker gehen in´s Ausland um sich selbst zu finden - Fritz jedoch nicht. Warum er sich dazu entschieden hat nach Neuseeland zu gehen, erfährst Du hier. Außerdem erzählt Fritz von seiner Ankunft in Neuseeland.

Auf der Farm stand auch LKW fahren auf dem Plan. Foto: privat

Besonders verblüfft war ich von der Bewässerung der Felder. In dem Farmland von Neuseeland sind über 90% der Felder (Paddock genannt) bewässert. Die nächsten Wochen auf der Farm bestanden aus LKW fahren, Hof reinigen, Reparaturen und Schafe treiben, bis dann die eigentliche Ernte begann.

In meinem nächsten Blog geht es um die Ernte und meine Freizeit in Neuseeland.

Bis dann und Ahoi

Euer hunting_farmer alias Fritz

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