Während des zweiten Corona-Lockdowns schwelgt Fritz in Erinnerungen und erzählt Dir, was er während seines Auslandspraktikums in Neuseeland in seiner Freizeit so getrieben hat.

Auslandspraktikum: Freizeit in Neuseeland

Während des zweiten Corona-Lockdowns schwelgt Fritz in Erinnerungen und erzählt Dir, was er während seines Auslandspraktikums in Neuseeland in seiner Freizeit so getrieben hat.

Blogger-Porträt-Fritz-Dikhoff

Landwirt, Jäger und Imker Fritz aus Vorpommern.

Moin ihr Hofhelden,

endlich habe ich wieder Zeit ein Blog zu schreiben. Diesmal geht’s um meine Freizeit in Neuseeland.

Viele denken bei Rodeo und Bullriding an Texas aber auch in NZ ist das sehr groß. Eine der beliebtesten Veranstaltungen als ich drüben war, war das Rodeo in Methven mit anschließender Country Party im Blue Pub, einem meiner Lieblings-Pubs.

Während des zweiten Corona-Lockdowns schwelgt Fritz in Erinnerungen und erzählt Dir, was er während seines Auslandspraktikums in Neuseeland in seiner Freizeit so getrieben hat.

Rodeo gehört in Neuseeland ebenso dazu wie in Texas. Foto: Fritz Dikhoff

Austausch mit anderen Austausch-Arbeitern

Mittwoch war immer Pub Night. Jedes Mal trafen wir uns mit anderen „OVER SEE WORKERS“ in einem anderen Pub und tauschten uns über die Arbeit und die Heimat aus. Daraus entstanden Freundschaften und Kontakte in die ganze Welt. Auch heute, eine ganze Zeit später, habe ich noch mit vielen Kontakt. Natürlich hatten wir auch unsere privaten Partys und Unternehmung mit den Leuten, unter andrem waren wir zusammen zum Rafting oder auf OKF.

Während des zweiten Corona-Lockdowns schwelgt Fritz in Erinnerungen und erzählt Dir, was er während seines Auslandspraktikums in Neuseeland in seiner Freizeit so getrieben hat.

Wandern auf Gipfel war für Flachländler Fritz immer wieder ein Highlight. Foto: Fritz Dikhoff

Aber wir haben nicht nur gefeiert. Wenn man mal in NZ ist muss man auch Wandern gehen. Genial war es in den Bergen. Für mich als Flachländler war es oft scheiße anstrengend, aber: wenn man dann oben ist freut man sich über den Ausblick. Ab und zu konnte man auch fast bis zur Spitze fahren, was mir auch gefiel.

Was als Jungbauer nicht fehlen darf, waren Betriebsbesichtigungen. Diese organisierten wir sehr oft abends in den Pubs. Dort haben wir mit anderen Landwirten gesprochen und am nächsten Tag sind wir auf die Höfe gefahren. Oft wurde danach gegrillt und noch ein wenig herumgesessen.

Die Jagd auf Tauben

Viele denken bei Neuseeland auch an die Rothirsche und Sauen zum Jagen. Diese Möglichkeiten boten sich mir auch, aber die Jagd da und die Ansätze sind sehr verschieden im Gegensatz zu unseren und ich teile sie nicht so, daher habe ich mich mit dem Jagen zurückgehalten. Meine einzige Jagd war auf Tauben und Possums, diese beiden Tierarten sind dort wie eine Plage. Taubenjagd gehört zum Abend dazu, ab und zu fiel dabei auch mal ein Possum. Wie ich dann aber anfing die Brüste bei den Tauben herauszunehmen, erklärten die Kiwis – also die Einheimischen – mich für bekloppt, denn dort sind Tauben eigentlich nur Hundefutter.

Wenn Bauern Urlaub machen

Zwei Wochen machte ich Urlaub über Weihnachten vor der Ernte. In dieser Zeit kam ein Kumpel mich besuchen, der auch gerade in Australien war. Mit ihm und einem anderen Kollegen von der Nachbarfarm fuhr ich hoch auf die Nordinsel. Vorher machten wir ein Plan, was man dort eigentlich alles sehen, von Hobbiton über Auckland bis hin zu den Vulkanen.

Während des zweiten Corona-Lockdowns schwelgt Fritz in Erinnerungen und erzählt Dir, was er während seines Auslandspraktikums in Neuseeland in seiner Freizeit so getrieben hat.

Atemberaubende Orte entdeckt man unter anderem, wenn man sich mit Einheimischen unterhält. Foto: Fritz Dikhoff

Was passiert aber wenn drei Bauern herumziehen? Genau, so ein Plan ist für die Tonne, jeden Tag gibt es einen, der nicht aus dem Bett kommt oder der irgendwo vorbeifährt. Aber was soll ich sagen, es war das Beste was wir machen konnten. Scheiß auf das was ALLE machen! Ab dem dritten Tag sind wir nur noch frei Schnauze gefahren und haben die schönsten Orte NZ gefunden, die man sonst nie sieht und das nur, weil wir oft mit Einheimischen zusammen saßen in Kleinstäten und „die Bauern“ waren und nicht die Backpackers.

Abschließend kann ich nur sagen: wenn ihr mal ins Ausland geht dann zeigt, dass ihr vom Land kommt und offen seid, dann stehen euch fast alle Türen offen.

In nächster Zeit will ich nun versuchen mehr zu Schreiben für Euch. Bin ja jetzt Student an der FH Kiel.

Bis dann und Ahoi

Euer Fritz alias hunting_farmer

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