Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Artenvielfalt in der Landwirtschaft

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Moin Moin liebe Hoflhelden,

der Frühling steht in seiner vollen Pracht und wird dem Sommer bald weichen. Das ist die Zeit des Jahres die ich am meisten schätze, denn die Natur erwacht, die Vögel machen sich lautstark bemerk- und sichtbar. Da kam mir der Gedanke euch mal zu zeigen, was bei uns, einem konventionell bearbeiteten Betrieb alles so unterwegs ist.

Gaz passend dazu kam letztens von unserer Umweltministerin der Bericht zur Lage der Natur, darin standen wir Landwirte ja mal wieder nicht so gut da. Ich möchte euch auch einfach mal die andere Seite der Medaille zeigen. Denn ich würde behaupten, diese Artenvielfalt, die wir allein schon an gefiederten Tierchen hier um und an unserem Hof haben, ist nicht der Standard.

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Störche schauen bei der Grasernte regelmäßig auf Friderikes Feldern vorbei. Foto: privat

Also los geht’s!

Seit meiner Kindheit verbinde ich unseren Stall im Sommer mit Schwalben, jedes Jahr kehren sie regelmäßig zu uns zurück. Sie besetzten oft ihre Nester vom Vorjahr, denn diese werden bei uns nicht zerstört. Auch wenn sie viel Dreck machen, gehören sie fest in unseren Stall. Doch sie haben starke Konkurrenz bekommen, die Spatzen besetzen oft die Schwalbennester und somit bleibt den Schwalben nichts anderes über als neu zu bauen.

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Der Fischreiher zeigt sich in diesem Jahr besonders häufig. Foto: privat

Weiter geht es auf den Feldern ringsherum. Die Gabelweihe ist eigentlich täglich zu sehen, genau wie der Turmfalke, Sperber und die Krähen. Dank der Wiesen gibt es viele Mäuse und Frösche, die auf ihrer Speisekart stehen. Genau wie bei dem Fischreiher, der sich dieses Jahr besonders häufig zeigt.

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Falken sind auf Friderikes Betrieb täglich zu sehen. Foto: privat

Wenn die Grasernte losgeht, wimmelt es nur so vor Vögeln; dann schaut der Storch mit seiner ganzen Sippe vorbei. 14 Stück auf einem Feld!! Das war unser Rekord dieses Jahr. Die Bussarde lassen es sich auch nicht entgehen, auf der gemähten Fläche nach Mäusen Ausschau zu halten und sie anschließend auf den gepressten Ballen zu verspeisen.

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Wasserpfützen auf dem Hof dienen den Mehlschwalben als Tränke. Foto: privat

Auf unsere Hofstelle, auf der es keine Tiere mehr gibt, tummelt sich auch einiges. Die Mehlschwalben nutzen die Wasserpfützen, die beim Anmischen des Kuhfutters entstehen, als Tränke, die Stockenten, die Nilgänse und die Krähen schauen an der Maismiete vorbei und im Garten sind neben Staren (wegen der Kirschbäume), Bachstelzen (dank des Baches) und dem Zaunkönig auch ein Grünspecht zu hause.
Und ja wir nutzen unsere Wiesen intensiv und wir düngen und behandeln mit Pflanzenschutz und trotzdem ist hier so viel los.

Im Bericht zur Lage der Natur des Umweltministeriums kommt die Landwirtschaft einmal mehr schlecht weg. Zu Unrecht, wie Friderike findet. Sie zeigt, welche Wildtiere in ihrem konventionell wirtschaftenden Betrieb zuhause sind.

Aufgrund der Kirschbäume im Garten tummeln sich die Stare auf dem Hof. Foto: privat

Denn dank der Kühe und ihrem Mist gibt es Fliegen und im Gegensatz zu vielen Hausbesitzern lassen wir Nester dort, wo sie gebaut werden, auch wenn es Dreck bedeutet. Man sollte sich selber einfach mal überlegen ob es nicht auch immer eine andere Seite gibt, wie die Landwirtschaft als Futterquelle und als Brutplatz für viele Tiere.

Ich hoffe ich konnte Euch zum Nachdenken anregen.. Habt Euch wohl,

Friderike

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