Für Julia ging's nach der Alp direkt nach Triesdorf zur Technikerschule. Statt Kühe über Hänge zu treiben heißt es nun lernen. So öde, wie sich das anhört, ist es aber nicht. Wenn man ihren Blog liest, bekommt man gleich selbst wieder Lust auf Schule.

Als Neuling in Triesdorf

Für Julia ging’s nach der Alp direkt nach Triesdorf zur Technikerschule. Statt Kühe über Hänge zu treiben heißt es nun lernen. So öde, wie sich das anhört, ist es aber nicht. Wenn man ihren Blog liest, bekommt man gleich selbst wieder Lust auf Schule.

Nach ihrem Alpsommer ging's für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Nach ihrem Alpsommer berichtet Julia Göggelmann jetzt aus der Technikerschule in Triesdorf.

Hoi Hofhelden,

nach meinem Alpsommer in Liechtenstein habe ich mit der Technikerschule in Triesdorf angefangen. Mittlerweile habe ich mich hier auch gut eingelebt. Meine Klassenkameraden sind wirklich alle total nett und wir haben auch außerhalb des Unterrichts viel Spaß zusammen.

Für die Freizeitgestaltung wird hier in Triesdorf auch so Einiges getan. Es werden viele Ausflüge, die außerhalb des Unterrichts stattfinden, von anderen Klassen geplant. So kommt man auch mal mit anderen Leuten und nicht nur mit den Technikern zusammen. So waren wir zum Beispiel mit 3 Bussen voller Leute auf der „Muswiese“ – kann man sich wie ’n Volksfest vorstellen, an das eine Ausstellung mit verschiedenen landwirtschaftlichen Unternehmen angeschlossen ist. Nachdem wir durch die Ausstellung durch waren ging’s natürlich auch noch ein paar Stunden in ein Zelt, wo wir bei guter Musik und dem richtigen Getränk noch einen richtig lustigen Abend verbracht haben.

Für Julia ging's nach der Alp direkt nach Triesdorf zur Technikerschule. Statt Kühe über Hänge zu treiben heißt es nun lernen. So öde, wie sich das anhört, ist es aber nicht. Wenn man ihren Blog liest, bekommt man gleich selbst wieder Lust auf Schule.

Zur Muswiese sind wir mit gleich 3 Bussen gefahren. Dementsprechend groß war der Spaß. Foto: privat

Richtig toll war auch ein paar Wochen zuvor das Volleyballturnier, das die Fachakademie für Hauswirtschaft organisiert hat. Hier stand natürlich nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern vor allem der Spaß. Deshalb musste sich jedes Team auch einen lustigen Namen überlegen und sich dementsprechend verkleiden. Doch auch hier war natürlich nach dem Spiel noch lange nicht Schluss, sondern es gab noch ’ne coole WG-Party.

Mit den WG-Partys ist das aber so ’ne Sache. Theoretisch könnte man andauernd irgendwo auf eine Party gehen. Aber irgendwie muss man doch auch noch im Hinterkopf behalten, dass man trotzdem am nächsten Morgen um halb 8 in der Schule sitzen sollte. Doch nach einer langen Nacht sieht es, wenn man so durch die Reihen schaut, meist bei allen gleich aus –körperlich anwesend, aber in Gedanken noch im Bett …

So hat es zu Beispiel auch nach dem ersten Triesdorfer Ball, dem Technikerball, ausgesehen. Aber hilft ja alles nichts. Wer feiern kann, kann auch aufstehen. Das mit dem aktiven Mitmachen im Unterricht ist zwar nochmal ’ne andere Sache, aber gut, da muss man durch.

Aber keine Angst. Hier in Triesdorf wird nicht nur gefeiert, sondern auch gelernt. Die ersten Stegreifaufgaben und Kurzarbeiten sind schon geschrieben und die ersten Referatsnoten eingetragen. So richtig im Lernmodus bin ich aber trotzdem noch nicht; liegt vielleicht auch an dem guten Wetter. Doch Lernen kann man ja auch draußen und deshalb hab ich einfach kurzerhand eine Fahrradtour am Altmühlsee gemacht und die Unterlagen einfach mitgenommen.

Für Julia ging's nach der Alp direkt nach Triesdorf zur Technikerschule. Statt Kühe über Hänge zu treiben heißt es nun lernen. So öde, wie sich das anhört, ist es aber nicht. Wenn man ihren Blog liest, bekommt man gleich selbst wieder Lust auf Schule.

Weil das Wetter zu schön war, um drin zu sitzen, habe ich meine Lernunterlagen einfach auf die Fahrradtour mitgenommen. Foto: privat

Bei soviel Programm vergeht hier jede Woche eigentlich relativ schnell und bis man sich umschaut ist schon wieder Freitag und es geht ab nach Hause. Doch so schnell wie man zuhause ist, geht es Sonntagabend auch wieder zurück nach Triesdorf. Denn vor lauter Arbeit und Dingen, die man am liebsten alle auf einmal erledigen würde, vergeht die Zeit wie im Flug. Am letzten Wochenende haben wir zum Beispiel daheim Siloballen gemacht und noch ein paar kleinere Arbeiten und ruck zuck war die Zeit vorbei und es geht wieder zurück nach Triesdorf.

Für Julia ging's nach der Alp direkt nach Triesdorf zur Technikerschule. Statt Kühe über Hänge zu treiben heißt es nun lernen. So öde, wie sich das anhört, ist es aber nicht. Wenn man ihren Blog liest, bekommt man gleich selbst wieder Lust auf Schule.

Die Wochenenden zu Hause vergehen auch wie im Flug. Gibt ja schließlich immer was zu tun. Foto: privat

Aber jetzt kommen ja schon bald die Herbstferien womit der erste Block dann auch schon wieder geschafft wäre. Doch vor den Herbstferien freu ich mich jetzt erst mal noch auf die Kerwa, für die wir schon fleißig einen Tanz einstudieren. Dazu aber nächstes Mal mehr.

Sonnige Grüße aus Triesdorf und bis bald,

Eure Julia

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