Weil sie so viele von Euch danach gefragt haben, berichtet Hofheld-Bloggerin Julia heute davon, wie sie auf die Idee kam, einen Sommer auf der Alp zu verbringen. Und auch, wie sie die richtige Alp überhaupt gefunden hat.

So hat Julia die perfekte Alp gefunden

Weil sie so viele von Euch danach gefragt haben, berichtet Hofheld-Bloggerin Julia heute davon, wie sie auf die Idee kam, einen Sommer auf der Alp zu verbringen. Und auch, wie sie die richtige Alp überhaupt gefunden hat.

Nach ihrem Alpsommer ging's für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Nach ihrem Alpsommer ging’s für Julia Göggelmann direkt auf die Technikerschule in Triesdorf.

Hoi Hofhelden,

heute habe ich mir was Besonderes für Euch überlegt. Und zwar werde ich heute ausnahmsweise mal nicht über Triesdorf oder sonstige landwirtschaftliche Aktivitäten schreiben, sondern (weil so viele gefragt haben) Euch erklären, wie ich auf die Idee kam meinen Sommer auf der Alp zu verbringen.

Jetzt muss ich mal von ganz vorne anfangen. Für mich stand eigentlich von vornherein fest, dass ich nicht mein ganzes Praxisjahr zuhause auf dem elterlichen Betrieb verbringen möchte. So hatte ich dann irgendwann den Gedanken, ein Land wie Kanada oder Australien eine Weile unsicher zu machen. In Kanada hab ich dann auch selbst über das Internet einen Betrieb gefunden, der zu mir gepasst hätte, doch leider kam kurz bevor ich mein Visum beantragen wollte heraus, dass der Betrieb zu der Zeit einen Stall bauen wird und ich mehr oder weniger als „Bauhelfer“ vorgesehen war. Doch das war eigentlich nicht das was ich mir so vorgestellt hatte. Leider habe ich innerhalb von ein paar Tagen dann aber keinen anderen Betrieb mehr gefunden (den hätte ich wegen des Visums gebraucht).

Meine Mama hat mir dann davon erzählt, dass die Tochter ihrer Freundin schon seit Jahren ihre Sommer auf einer Alp in der Schweiz verbringt. Nach einem kurzen Telefonat mit ihr war dann für mich schnell klar: Ja das will ich machen!!! Doch wie findet man denn die passende Alp?

Weil sie so viele von Euch danach gefragt haben, berichtet Hofheld-Bloggerin Julia heute davon, wie sie auf die Idee kam, einen Sommer auf der Alp zu verbringen. Und auch, wie sie die richtige Alp überhaupt gefunden hat.

Auf Websiten wie dieser können sich Alpen und Älpler suchen und finden. Foto: Screenshot

Auf der Internetseite zalp.ch stellen verschiedene Alpen Stellenangebote rein. Entweder man findet da schon etwas Passendes oder man stellt einfach selbst eine Anfrage auf die Seite. Das habe ich dann auch gemacht. Daraufhin haben sie 35 Alpen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und eben Liechtenstein gemeldet.

Tipp: Schaut am Besten immer wieder die Angebot durch und stellt eine eigene Anfrage auf jedenfall zeitig (November bis Januar), da der Alpsommer ja schon im Mai/Juni beginnt!

Warum ich mich dann für Liechtenstein entschieden habe, obwohl das mit Abstand die größte Alp von allen war (120 Schweine, 90 Kühe)? Weil der Senn, der sich auf meine Anfrage gemeldet hat, zusammen mit der wundervollen Leni, die ich ja bereits von der Milchköniginnenwahl kannte, in der Berufsschule für Milchtechnologen in Kempten war.

Weil sie so viele von Euch danach gefragt haben, berichtet Hofheld-Bloggerin Julia heute davon, wie sie auf die Idee kam, einen Sommer auf der Alp zu verbringen. Und auch, wie sie die richtige Alp überhaupt gefunden hat.

Wir waren das perfekte Trio auf der Alp 🙂 Foto: privat

Als dann auch noch Leni gesagt hat, sie wäre dabei, war schnell klar: Diesen Sommer werden die Kühe von uns Mädels betreut. Da die Alp sonst eigentlich von vier Leuten bewirtschaftet wird, waren wir zunächst skeptisch ob wir es zu dritt auch schaffen. Doch ein perfektes Trio kann auch durch einen vierten nicht noch besser werden 😉 Und wie ihr auf meinem Instagram-Account und auf Hofheld verfolgen konntet, waren wir drei ein super Team und die Arbeit hat uns richtig Spaß gemacht.

Also mein Tipp: Es ist besser auf sein Bauchgefühl und eine gute Menschenkenntniss zu vertrauen, als sich von „viel Arbeit“ abschrecken zu lassen. Denn mit einem guten Team kann man alles schaffen!

Falls ihr noch weitere Fragen zur Suche nach der passenden Alp habt, könnt ihr euch auf Instagram oder Facebook bei mir melden.

Liebe Grüße
Eure Julia

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