Brina war vergangene Woche bei der Vorbereitung für die Veranstaltung "Zukunft Rind" mit dabei. In den fünf Tagen hat sie einige neue Erfahrungen gesammelt. Wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und was Brinas Aufgaben waren, erzählt sie hier.

Alles Rund um Zukunft Rind

Brina war vergangene Woche bei der Vorbereitung für die Veranstaltung „Zukunft Rind“ mit dabei. In den fünf Tagen hat sie einige neue Erfahrungen gesammelt. Wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und was Brinas Aufgaben waren, erzählt sie hier.

Schäferin und Landwirtin Brina aus Hessen.

Schäferin und Landwirtin Brina aus Hessen.

Hey Hofheld,

vom 28.01. bis zum 01.02 war ich in Alsfeld unterwegs und zwar für Qnetics. Dort liefen die Vorbereitungen für die Veranstaltung “Zukunft Rind”, die am 01.02. stattfand.

Dienstag, Vorbereitung ist alles

Am ersten Tag, den Dienstag ging es mit der Vorbereitung los. Wir haben die Stellplätze für die Nachzuchtskühe von den Bullen Evergreen, Argus, Popstar PP und Power zum Bezug fertig gemacht. Dann haben ich und ein paar andere sich zum waschen der Kühe umgezogen, da diese aus dem Exportstall in den vorbereiteten gebracht wurden. Ich glaube 4,5 Stunden haben wir gewaschen und wir haben drei Kreuze geschlagen, als wir fertig waren.

Brina war vergangene Woche bei der Vorbereitung für die Veranstaltung "Zukunft Rind" mit dabei. In den fünf Tagen hat sie einige neue Erfahrungen gesammelt. Wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und was Brinas Aufgaben waren, erzählt sie hier.

Brina musste die Kühe versorgen. Foto: privat

Mittwoch, Ruhe vor dem Sturm

Vom Mittwoch gibt es eigentlich nicht so viel zu berichten. Wir haben nur die Kühe mit Futter, Wasser und Heu versorgt und aufgepasst, dass sich keine “vollscheißt”. Das war nämlich unsere Hauptaufgabe: da die Kühe gewaschen waren, durften sie sich nicht vollpinkeln und vollkoten und wir mussten immer mit einem Eimer zu der jeweiligen Kuh rennen und den Kram auffangen. Ständig hörte man nur: Achtung Kuh scheißt!” oder “Kuh pisst!”. Naja, wie eben schon erwähnt war am Mittwoch nicht soo viel los.

Donnerstag, der Auftrieb

Am Donnerstag war der sogenannte Auftrieb. An diesem Tag wurden die Auktionstiere gebracht, die wir auch noch waschen mussten. Außerdem kamen die ersten Züchter und haben ihre Schautiere gebracht.

Brina war vergangene Woche bei der Vorbereitung für die Veranstaltung "Zukunft Rind" mit dabei. In den fünf Tagen hat sie einige neue Erfahrungen gesammelt. Wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und was Brinas Aufgaben waren, erzählt sie hier.

Brina durfte auch einige Tiere führen. Foto: Nicole Petri

Freitag, der große Züchterabend

Am Freitag war viel Trubel. Die letzten Kühe kamen mit ihren Züchtern an und alles lief auf Hochtouren, um Abends die Tore für Züchter und eventuelle Käufer für die Auktion zu öffnen. Abends merkte man dann, wie bei allen die Nervosität stieg, bei den Kühen und auch bei uns.

Wir mussten wieder aufpassen, dass die Kühe sich nicht dreckig machen, diese wurden nämlich nochmal gewaschen, und durch die vielen Menschen war es schwer, alles zu überblicken. Die Menschen zu beobachten war wirklich interessant, auch weil man genau merkte wer Händler ist und wer nicht. Nach ca. einer Stunde leerten sich die Gänge wieder und jeder kam wieder zur Ruh.

Samstag, jetzt nochmal alles zeigen

Am Samstag war Schau- und Auktionstag in der Hessenhalle. Als Erstes haben die Züchter ihre Tiere gezeigt. Ab ca. 12 Uhr waren wir dann dran. Aus unserem Team haben sich einige bereit erklärt, Tiere im Ring zu führen, auch ich war darunter. Ich habe eine Popstar PP und eine Power Tochter geführt. Wir mussten bei den Holstein Kühen komplett weiße Klamotten tragen, die Bilder sind bei den Proben entstanden. Außerdem durfte ich noch ein Auktionstier führen.

Brina war vergangene Woche bei der Vorbereitung für die Veranstaltung "Zukunft Rind" mit dabei. In den fünf Tagen hat sie einige neue Erfahrungen gesammelt. Wie die Vorbereitungen abgelaufen sind und was Brinas Aufgaben waren, erzählt sie hier.

Brina hat es insgesamt sehr gut gefallen und möchte nächstes Jahr wieder dabei sein. Foto: Nicole Petri

Mein Fazit

Es war eine coole und neue Erfahrung und ich denke mal, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein werde. Auch wenn es in der Gruppe manchmal Unstimmigkeiten gab, denke ich dass wir es einigermaßen gut gemeistert haben. Jetzt habe ich mal gesehen wie viel Arbeit dahinter steckt, nur damit man ein Tier einige Minuten im Ring führen kann.

Meinen größten Respekt hat allerdings der, den ich an dieser Stelle einfach mal unseren Chef nenne: Patrick! Der musste nämlich gefühlt alles regeln, auch die Konflikte mit einigen Züchtern, ich könnte das so nicht wie er. Er war immer die Ruhe selbst, also meistens, und es gab nie ein böses Wort. Ach und noch jemanden will ich hier nicht unerwähnt lassen: Moni! Die mit dem Herz auf der Zunge und die uns zum Beispiel das Waschen oder Füttern der Kühe gezeigt hat.

So viel zu diesen Tagen und wir hören uns bald wieder,

Eure Brina

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