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70 Jahre Landjugend und kein bisschen altmodisch

Es wurde gefeiert – seit 70 Jahren engagieren sich nun Landjugendliche im Ehrenamt und in ihren Vereinen. Ein großer Dank und Grußworte von Frau Klöckner sowie viel Netzwerken standen an diesem besonderen Tag auf dem Programm.

Obwohl der Bund der deutschen Landjugend (BDL) bereits 70 Jahre alt wird, ist er immer noch junggeblieben und wie er selbst schreibt „trotzdem kein Jahr älter“. Viele Generationen haben den Verband geprägt und zu dem gemacht was er heute ist, nämlich der größte Jugendverband im ländlichen Raum. Wenn das kein Grund zu feiern ist!

Die deuschte Landjugend tanzte, tagte und vernetzte sich. Quelle: BDL

Deshalb veranstaltete der BDL im Oktober in Berlin seine Jubiläumsfeier. Daran nahmen 130 Gäste teil. Unter ihnen waren unter anderem der Vizepräsident Werner Schwarz vom Deutschen Bauernverband, die Landfrauenpräsidentin Petra Bentkämper und ihre Stellvertreterin Ursula Braunewell und Dr. Matthias Baum von BDL-Fördermitglied R+V Versicherung. Das Programm der Feier war sowohl unterhaltsam als auch politisch ausgerichtet. Verschiedene Landjugendgruppen führten einen Volkstanz und ein Theaterstück auf und es gab ein Menschenkicker-Turnier. Zudem diskutierten die Landjugendmitglieder mit ihren Gästen über verschiedene Themen, bei denen der BDL politische Schwerpunkte setzte. Dabei ging es beispielsweise um Pro und Contras für einen freien Mittwochnachmittag fürs Ehrenamt oder auch um Smart Farming.

Die BDL-Vorsitzenden Kathrin Muus und Sebastian Schaller bedankten sich insbesondere bei den vielen Ehrenamtlichen in den 18 Landesverbänden. Quelle: BDL

Besonders wichtig war den beiden BDL-Bundesvorsitzenden Kathrin Muus und Sebastian Schaller ein „Dankeschön“ an die 100.000 aktiven Ehrenamtlichen im Verband auszusprechen.

Auch Julia Klöckner lobte in ihrem Grußwort das Engagement der Ehrenamtlichen: „Landjugend (…) krempelt die Ärmel hoch und gestaltet das Leben in unseren Dörfern aktiv mit. Nicht nur an Freitagen auf der Straße, sondern die ganze Woche über.“ Besonders schätzt die Bundeslandwirtschaftsministerin auch die BDL-Jubiläumsaktion #landgemacht. Bei dieser Aktion ging es darum, ein kreatives Projekt mit 70 Stunden, 70 Personen, 70 Metern, etc. für einen guten Zweck gemeinsam anzupacken.

 

Die Anfänge des BDL liegen im Jahr 1923. Damals gab es einen Verband der Deutschen Landjugend, der aber wieder aufgelöst wurde. Später gründete sich dann der Bund der deutschen Landjugend im Jahr 1949 in Fredeburg. Er sollte eine Nachwuchsorganisation des Deutschen Bauernverbandes sein. Der BDL versucht die „Lebens- und Bleibeperspektiven der jungen Generation“ am Land zu erhalten und vertritt die Interessen der jungen Menschen. Dabei stehen Traditionsbewusstsein, gemeinsames Anpacken, Offenheit und Verantwortungsgefühl im Vordergrund.

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