Seinen Horizont erweitern, neue Menschen und Kulturen kennen lernen: es gibt viele Gründe, die für ein Praktikum im Ausland sprechen. Dennoch muss man sich gut vorbereiten, damit alles so klappt, wie man sich das vorstellt. Felix verrät, worauf man besonders achten muss.

7 Tipps für Dein Auslandspraktikum

Hofheld-Blogger Felix Baumeister hat nach seinem Agrarstudium ein Auslandspraktikum auf einem Großbetrieb in Kanada gemacht. Das sind seine Tipps für alle, die ein Auslandspraktikum machen wollen.

Projektblogger Felix Baumeister berichtet von seinem Praktikum in Kanada.

Projektblogger Felix Baumeister berichtet von seinem Praktikum in Kanada.

Seinen Horizont erweitern, neue Menschen und Kulturen kennen lernen: es gibt viele Gründe, die für ein Praktikum im Ausland sprechen. Dennoch muss man sich gut vorbereiten, damit alles so klappt, wie man sich das vorstellt. Felix verrät, worauf man besonders achten muss.

1. Unterstützung

Eigene Recherche im Internet ist oft zeitraubend und führt nicht immer zum Ziel. Felix hat sich in eigener Sache mit dem Deutschen Bauernverband in Verbindung gesetzt. Der DBV hat eine eigene Stiftung, die mit dem International Rural Exchange Canada zusammenarbeitet. Nachdem Felix seine Vorstellungen geschildert hatte, hat die Schorlemer Stiftung einen geeigneten Betrieb für ihn herausgesucht.

 

2. Kosten

Neben Flug- und Kosten vor Ort muss man auch mit Kosten für ein Visum rechnen. Die Vermittlung durch die Stiftung des Deutschen Bauernverbandes musste Felix auch bezahlen. Am Ende hat es sich aber rentiert, weil die Stiftung sich um sein Visum gekümmert hat und ein Fördergeld beim Landwirtschaftsministerium beantragt hat.

 

3.Bürokratie

Rechne damit, dass Du viele Anträge und Formulare ausfüllen musst. Bevor sich die Stiftung mit Felix‘ Gastbetrieb in Verbindung setzte, musste er einige Unterlagen ausfüllen. Am Ende hat es sich aber gelohnt, wie man sieht.

 

4. Arbeitsbedingungen

Informiere dich gut über deinen Praktikumsbetrieb! Suche nach Foren, in denen Arbeitgeber bewertet werden oder spreche mit Leuten, die Erfahrungen im Ausland oder sogar auf dem Betrieb gesammelt haben. Felix hat sich nach einem Telefonat mit dem Betriebsleiter für die von der Stiftung ausgesuchte Farm entschieden.

 

5. Flug

Informiere dich VOR dem Flug über die Gepäckbestimmungen Deiner Airline. Für ein Praktikum auf einem landwirtschaftlichem Betrieb muss man oft schwere Arbeitskleidung dabei haben. Felix hat seine schweren Wanderschuhe und mehrere Jacken einfach vor dem Flug an- und während des Fluges wieder ausgezogen. So konnte er sich ein paar Kilo an Reisegepäck einsparen.

6. Offenheit

Andere Länder, andere Sitten: sei bereit, deinen fachlichen und persönlichen Horizont zu erweitern. Felix war von den Betriebsgrößen in Kanada sehr beeindruckt. Sein Praktikumsbetrieb mit 300 Mutterkühen und 1000 Hektar Land zählt noch zu den kleineren vor Ort. Auch musste er sich erst daran gewöhnen, den ganzen Tag Englisch zu reden.

 

7. Entspannen und Urlaub

Nimm dir am Ende deines Praktikums Zeit zum entspannen und für’s Sightseeing. Man kennt es ja von daheim: die Arbeitstage haben bis zu 10 Stunden und auch am Wochenende muss man oft arbeiten. Felix hat sich am Ende seines Aufenthaltes extra einen Monat frei genommen, um Zeit in British Columbia mit Sightseeing zu verbringen. Wer weiß, wann er wieder so eine Gelegenheit bekommt?

 

 

Das ganze Interview zu Felix‘ Praktikum in Kanada kannst Du ab Seite 103  im Magazin nachlesen. Hier verrät er unter anderem, welche Kosten er vorab hatte und wie der Betrieb aufgebaut war.

Du kennst agrarheute noch nicht? Dann hol Dir jetzt Dein kostenloses Probeheft!

 

Cover-agrarheute-Magazin-12-2018

 

Hier gehts zum kostenlosen Probeheft!

>> Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann teile ihn jetzt mit Deinen Freunden! <<

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar