Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Hilfe, die wirklich ankommt

Für ein soziales Projekt in Namibia werden Agrarwissenschaftler gesucht. Christine Stockmann hat das bereits gemacht und erklärt, was dabei auf Dich zukommt.

Erklimme die höchste Sanddüne der Welt – steig hinab in die tiefste Schlucht Afrikas – beobachte Wildtiere an einer der spektakulärsten Salzpfannen der Welt – entdecke vibrierende Städte – genieße einen fantastischen Sternenhimmel – finde dein persönliches Abenteuer!

So wird Namibia den meisten Touristen im Internet oder im Reiseführer präsentiert – nur wenige haben Gelegenheit dieses noch junge Land und seine Leute aus einer anderen Perspektive zu erleben. Ich, Christine Stockmann, hatte 2016 während eines dreimonatigen Social Sabbaticals die Gelegenheit dazu. Grundsätzlich ist ein Sabbatical ein Arbeitszeitmodell, das Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, für meist 3 – 12 Monate, aus dem Job auszusteigen und danach wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Wer dabei nicht nur vom beruflichen Alltag abschalten möchte, sondern sich persönlich weiter entwickeln und sich vor allen Dingen sozial engagieren möchte, der nimmt ein sogenanntes Social Sabbatical.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Ein Social Sabbatical gibt Dir die Möglichkeit, eine Auszeit zu nehmen und Dich gleichzeitig sozial zu engagieren.

Für mein Social Sabbatical habe ich Manager für Menschen als Partner gewählt, der auch aktuell wieder Agrarwissenschaftler für soziale Projekte in Namibia sucht. Manager für Menschen hilft dabei, ein Social Sabbatical sinnvoll in das aktive Berufsleben zu integrieren. Ich bin darüber als Berater auf Zeit beim deutschen Projektträger Make Change Possible e.V. gelandet, der  in Namibia diverse gemeinnützige Bildungs- und Community Projekte fördert.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Ich bin letzendlich in Mayana gelandet, einem kleinen Dorf im äußersten Norden Namibias.

So kam ich letztendlich nach Mayana, ein kleines Dorf im äußersten Norden des Landes, an der Grenze zu Angola und am Rande des Kavango Flusses. Ohne Strom und fließend Wasser habe ich gemeinsam mit den Dorfbewohnern den harten Alltag bestritten und mich ehrenamtlich für die Mayana Meho Foundation engagiert. Wasser mit der Eselskarre aus dem Fluss holen, Holz im Wald sammeln und fürs abendliche Lagerfeuer hacken, Wäsche von Hand waschen, fischen gehen, bei der Mahango (Hirse) Ernte helfen und ihn für das Nationalgericht Pap stampfen oder einen Verdunstungskühlschrank bauen. An der Lebenswirklichkeit Namibias teilzuhaben und mich an ihr weiterentwickeln zu können hat mich stark geprägt und die Bewohner von Mayana sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Ich habe unter anderem einen Verdunstungskühlschrank gebaut.

Die Bewohner der Dorfgemeinschaft sind überwiegend Kleinbauern und leben von der Landwirtschaft und Viehzucht. Leider erlebt Namibia seit über drei Jahren eine schwere Dürre. Die Ernten fallen schlecht aus, Rinder und andere Nutztiere verenden. So herrscht natürlich gerade unter der Landbevölkerung Hunger. Rund ein Drittel der namibischen Bevölkerung ist von der Dürre betroffen. Über 80 Prozent von ihnen leben in ländlichen Gebieten wie der Kavango East Region, zu der u.a. auch Mayana gehört, und brauchen direkte Unterstützung durch Nahrungsmittel. Der Welthunger-Index für Namibia betrug 2016 31,4 und liegt damit im ernsten Bereich.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

In Namibia herrscht seit drei Jahren eine schwere Dürre.

Obwohl die Regierung handelt und durch den nationalen Katastrophenschutz monatlich Maismehl an Dürreopfer verteilt, Wasser per Tankwagen an entlegene Dörfer liefert, deren traditionelle Brunnen ausgetrocknet sind, kommunale Farmer bei der Tierfütterung z.B. mit monatlich N$60 (knapp 4 EUR) pro Rind unterstützt oder Subsistenzfarmern für die kommende Regenzeit Saatgut zur Bestellung ihrer Felder zur Verfügung stellt, erreichen diese Maßnahmen Mayana nicht regelmäßig. Denn über die Bewohner der Kavango East Region, die gute 750km von der Hauptstadt Windhoek entfernt ist, spricht man auch von den „forgotten people“.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Die Bewohner Mayanas gehören zu den „forgotten people“. Sie leben gute 750 km von der Hauptstand Namibias entfernt.

Um die Ernährungssituation in Mayana zu verbessern, suchen wir einen Berater auf Zeit mit agrarwissenschaftlichem Hintergrund, handwerklichem Geschick und idealerweise Erfahrungen im Projektmanagement. Die Bevölkerung vor Ort und das Team der Mayana Meho Foundation benötigt insbesondere Unterstützung und Coaching im Bereich Gemüse- und Obstanbau, Bewässerungssysteme und artgerechter Tierhaltung. Als ich im letzten Jahr vor Ort war, habe ich gemeinsam mit MCP und dem örtlichen Team den Grundstein gelegt und neue Ideen sind geboren worden.

Christine Stockmann hat sich für die Bildung und die Gemeinschaft in Mayana in Namibia engagiert.

Der Gemüsegarten soll zur ausgewogenen Ernährung der Kinder beitragen.

Es existiert ein Gemüsegarten am Meho Center, der zu einer ausgewogenen Ernährung der Kinder der beiden Kindergartenklassen beitragen soll, eine Obstplantage und eine kleine Hühnerfarm. Das Team muss aber noch geschult werden, um diese richtig zu bestellen und den Ertrag pflanzlicher und tierischer Nahrungsmittelproduktion so langfristig zu steigern. Die Region bietet aufgrund der vergleichsweise hohen Regenfälle gute Voraussetzungen und hat Potential für die Kultivierung verschiedener Obst- und Gemüsesorten. Auch der nahegelegene Fluss ist ideal um ein Bewässerungskonzept zu erarbeiten und einzuführen. Der Verein ist ebenfalls bereit in Aquaponik zu investieren. Mehr zu Aufgaben und Profil findest du hier.

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Wenn Du neugierig geworden bist, Du teamfähig, offen, tolerant und bereit bist, Dich an die lokalen Gegebenheiten anzupassen und unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten, dann sende Deine Bewerbung per Email mit dem Betreff „Hofheld“ an info@managerfuermenschen.com

Eure Christine

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