Am 4. September startet das Projekt Superkühe, inittiert vom WDR.

Blog: Superkühe

Wie der Alltag von Kühen wirklich aussieht, kann man ab 4. September live mitverfolgen. Hofheldin Fräulein Deere freut sich schon.

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

Julia Gillner alias Fräulein Deere, unsere Bloggerin!

Hallo meine Lieben,

die Superkuh – das ist ein großer Begriff. Was ist für Euch eine Superkuh? Habt Ihr vielleicht auch für euch eine persönliche Superkuh im Stall stehen? Ich kann mich nicht wirklich entscheiden, welche unserer Damen für mich die Superkuh ist.

Warum ich Euch frage? Eine kleine Gruppe Journalisten hat im WDR das Projekt „Superkühe“ initiiert. Das Projekt startet am 4. September. Es werden drei Kühe 30 Tage lang auf drei unterschiedlichen Höfen begleitet und dabei wird ihr Leben genau dokumentiert. Es wird mit Live-Sensor-Daten gearbeitet, die uns genau verraten, wie es der Kuh geht. Sogar chatten kann man mit den Kühen – glaubt Ihr nicht? Probiert es ab dem 4. September aus.

Am 4. September startet das Projekt Superkühe, inittiert vom WDR.

Foto: superkuehe.wdr.de

Frisches Gras, viel Auslauf und ein Melkroboter: Kuh 71, die ein echtes Einhorn ist, gibt euch einen kleinen Einblick in ihr Leben auf dem Biohof in Ostwestfalen.

Die zweite Kuh heißt Connie, lebt auf einem großen Betrieb mit 750 Milchkühen und wird im Karussell gemolken.

Die Dritte im Bunde ist Kuh Emma, sie lebt auf einem Familienbetrieb. Die Kühe wurden bewusst aus sehr unterschiedlichen Betrieben ausgesucht, um ein möglichst breites Spektrum aufzeigen zu können. Warum das Projekt? Die Journalisten sagten dazu: „Messen, was wir leisten. Im Grunde verfolgen wir ein ähnliches Ziel: Wir wollen Menschen darüber aufklären, wie die Milchindustrie in Deutschland abläuft.“

Am 4. September startet das Projekt Superkühe, inittiert vom WDR.

Foto: superkuehe.wdr.de

Wie ihr ja alle wisst, gibt es einige radikale Tierrechtler, Veganer und Menschen, die einfach nur schlecht drauf sind. Sie sind ohne wahre Fakten unterwegs und haben bei PETA und YouTube studiert. Sie kommentieren, hetzen und stänkern gegen Landwirte per se. Alles sei nur schlecht, böse und ausbeutend. Es gibt aber auch sehr viele Menschen die neugierig sind und gerne wissen würden, wie es wirklich abläuft. An diese Personen richtet sich das Angebot, 30 Tage das Leben der drei Kühe zu verfolgen.

Am 4. September startet das Projekt Superkühe, inittiert vom WDR.

Foto: superkuehe.wdr.de

Ich hoffe sehr, dass sich viele für das Projekt interessieren und sich neutral informieren. Auch auf der eignen Facebookseite sind schon vor dem Start viele Gegner unterwegs. Und über einen netten und fachlich korrekten Kommentar freuen sie die Initiatoren sicher.

Bis bald

Eure Fräulein Deere

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2 Comments

  • Niederrheinstier

    4. September 2017 at 20:51

    Mmuuuhhh, die Idee der Kommunikation mit Rindviechern ist gar nicht neu, bbuuhhhh. Die gibt es (sogar in Kleve) schon lange, mmuuuuuhhhh!. Schaut mal auf http://www.kleveblog.de nach, mmuuhhhhhh! Da habe ich schon seit jahren Blogs hinterlassen und mich schon öfter mit anderen Bloggern gefetzt, mmuuhhhh!

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  • DDraum

    15. November 2017 at 12:24

    Ein sehr guter Post, der alles lobenswert zusammen fasst. Ich habe mich damals auch durch alle Unerfahrener-Guides gelesen bevor ich dann nutzliche Information gefunden habe. Bei mir ist es immer so, dass ich die meisten Ratschläge für mehr Umfelde zwar kenne, aber dann doch nicht umsetzte. So einen Essay zu lesen motiviert dann wieder – habe ich gedacht und bin weiter gesurft. Sowas ist äußerst dienstwillig! Aber es gibt noch ein Betreff dazu – Virtuelle Datenräume. Es ist vor allem schön zu wissen, dass alle mal klein angefangen habe. Das ist zwar eigentlich klar, aber wird gern vergessen.

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