Die Drohnen konnte Klara sogar in die Hand nehmen.

Blog: Mit den Bienen auf Tuchfühlung

Die angehende Hauswirtschafterin Klara kam den Bienen des Almesbacher Bienenlehrpfads ganz nah. Davor wurden sie jedoch mit einem speziellen Tuch beruhigt.

Klara Schöner Christoph Ertl

Hofheld-Gastblogger Klara und Christoph erklären, wie das mit Imkerei geht.

Hallo beim vierten Teil unseres Bienenblogs aus Almesbach,

dieses Mal erzähle ich (Klara) euch was über die Bienen, weil ich wieder bei der Schnupperstunde dabei war. Ich bin mit dem Tierhaltungskurs aus Weilheim mit acht Teilnehmern bei den Bienen gewesen.

Klara war mit den Teilnehmern des Tierhaltungskurs am Bienenlehrstand in Almesbach.

Ich war bei der Imkerei-Schnupperstunde des Tierhaltungskurs dabei.

Als erstes haben wir die Bienen mit einem besonderen Nelkentuch beruhigt. Das ist ein Leinentuch, das mit Nelkenöl betröpfelt wird. Damit deckt man den Kasten ab, damit die Bienen beruhigt werden, wenn man den Kasten öffnen möchte. Nelkenöl ist für die Bienen am verträglichsten.

Die Bienen hat der Imker mit einem Nelkentuch beruhigt.

Die Bienen hat der Imker mit einem Nelkentuch beruhigt.

Dann haben wir die Waben angeschaut. Wir haben kontrolliert, wie weit die Waben mit Honig gefüllt sind und ob sie schon verdeckelt sind. Erst dann kann man Honig schleudern. Außerdem haben wir nach Weiselzellen gesucht. Das ist die Königinnenbrut. Die werden gesucht und dann entfernt. Wenn eine zweite Königin schlüpfen würde, würde das Volk schwärmen.

Klara und die anderen haben sich die Waben des Bienenkastens angesehen.

Wir haben uns die Waben des Bienenkastens angesehen.

Besonders spannend an dem Abend war, dass wir live dabei sein konnten, wie Bienen schlüpften. Sehr interessant war auch, dass wir erfahren haben, dass es bei den Bienen Königinnen, Arbeiterinnen und Drohnen gibt. Die Königinnen sind für den Nachwuchs zuständig, indem sie Eier legen und für den Zusammenhalt des Volkes. Durch ihren Geruch weiß das Volk immer, wo ihr Stock ist.

Erst, wenn die Wabel verdeckelt sind, kann man Honig schleudern.

Erst, wenn die Wabel verdeckelt sind, kann man Honig schleudern.

Die Arbeiterinnen kümmern sich um Nahrung und den Honig und um die Aufzucht. Die Drohnen befruchten die Kapseln, in die die Königin ihr Ei hinein legt. Da die Drohnen nicht verteidigen müssen, haben sie keinen Stachel. Deshalb konnten wir eine Drohne anfassen. Man erkennt sie daran, dass sie größer und dicker sind und nicht so gelb.

Wir haben auch erfahren, dass man normalerweise drei Mal im Jahr schleudert: Ende Mai, Ende Juni und Ende Juli. Danach schleudert man nicht mehr, damit das Volk im Winter genug Nahrung hat. Wenn sie aber von Ende Juli bis zum Winter nicht genug sammeln können, weil zu wenig blüht, füttert man Zuckerwasser dazu.

In der Küche habe ich ein Salat-Dressing mit Honig ausprobiert, das wir für das Salatbuffet am Abend vorbereitet haben. Hier habt ihr das Rezept (für vier Portionen):

4 TL mittelscharfer Senf mit 5 TL Rapshonig cremig rühren. Anschließend langsam 4 EL Oliven- oder Walnußöl dazurühren, damit die Mischung gut miteinander bindet. Dann 8 TL Rotweinessig unterrühren und das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Honig hat Hauswirtschaftslehrling Klara gleich in der Küche verwertet.

Den Honig habe ich gleich in der Küche verwertet.

Ich hab mich wieder sehr gefreut, euch einen kleinen Einblick in die Imkerei geben zu können und bin aufs nächste Mal gespannt. Dann wird auch Christoph wieder von der Partie sein.

Aus dem Honig gabs ein leckeres Senf-Honig-Dressing.

Es gab ein leckeres Senf-Honig-Dressing.

Bis dann,

Eure Klara

Klick rein und erfahre, was Klara und Christoph bisher gelernt haben:

Bienenblog Teil 1: Warum Klara und Christoph überhaupt mehr über die Imkerei erfahren wollen.

Bienenblog Teil 2: Christoph krieg seine erste Schnupperstunde in Sachen Imkerei.

Bienenblog Teil 3: Christoph sät einen Blühstreifen um den Mais. Das tut nicht nur den Bienen gut.Logobiene Almesbach

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