Schafe auf der Weide

Die zwei Gesichter

Erst Oh, wie schön, ein Foto machen und sich dann doch aufregen, dass alles viel zu langsam geht – so sieht zunehmend der Kontakt zur Bevölkerung aus.

Hofheld-Bloggerin Brina berichtet über ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Hofheld-Bloggerin Brina berichtet über ihr Leben in der elterlichen Schäferei.

Hey liebe Hofhelden,

Um auf verschiedene Flächen zu kommen, muss man natürlich auch mal durch das Dorf oder über eine Straße ziehen. Die meisten Leute reagieren positiv, holen ihr Handy raus und machen Fotos. Wir finden das auch gut – was aber nicht geht ist, wenn man erst los knippst und dann flucht, weil es einem nicht schnell genug geht.

Schafe im Schnee
So auch letztes Jahr. Wir mussten mal wieder, ein kleines Stück durch ein Dorf mit unseren Schafen ziehen und wir hatten wieder viele Zuschauer. Nun war es so, dass wir mit der Herde die Straße ganz eingenommen haben und leider kam ein Auto von vorn. Die Schafe sind ganz friedlich am Auto vorbeigegangen und eigentlich lief alles gut, bis der Fahrer des Autos, das mitten in der Herde stand, meinte er müsse mit dem Gas spielen und ein paar Zentimeter losfahren. Ich versuchte durch die Herde zu kommen und stellte mich provokant vor das Auto und passte auf das er nicht weiter fuhr. Die Herde war fasst am Auto vorbei und der Fahrer gab Gas obwohl ich noch davor stand! Damit hatte ich nicht gerechnet und habe nur einen Vogel gezeigt, schließlich hätte er es in Kauf genommen mich umzufahren. Beim Vorbeigehen habe ich nur gefragt was er glaubt wer sein Essen produziert – keine Reaktion.

Ihr könnt euch jetzt eure eigene Meinung bilden, aber ich fand das unmöglich Mensch und Tier in Gefahr zu bringen.

So viel erstmal von mir.

Eure Brina

Mehr aus dem Leben von Brina erfährst Du hier.

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